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Donau Uni Resonanzpädagogik


„Resonanz“, ein Begriff jüngst geprägt von Hartmut Rosa (2016), meint: mit etwas verbunden sein, sich einer Sache wirklich anzunehmen. Gesellschaftliche, soziale und ökonomische Zwänge, auch in der Bildung, lassen dafür immer weniger Platz. Aus diesem Verlustgefühl und dem Versuch, diesem auch in Bildungseinrichtungen entgegen zu wirken, wurde von Rosa das Konzept der Resonanzpädagogik entwickelt. Verstehen - Reflektieren - Kommunizieren - Argumentieren sind Grundvoraussetzungen für den erfolgreichen Umgang mit dem Selbst, dem anderen und der Welt. Seine Potenziale erkennen, sich Inhalte neu zu eigen machen (oder „anverwandeln“, wie Rosa es nennt), Beziehungen herstellen und halten können - all dies ist gerade im Bildungskontext zentral. Kinder treten noch natürlich und ohne Probleme in resonante Beziehungen ein. Die Pädagogik kann und soll sich diese Fähigkeit für ein In-Beziehung-treten mit den Kindern zunutze machen. Dafür muss sowohl das Phänomen der Resonanz als auch die dazugehörigen Methoden und Techniken verstanden werden. All dies wird in diesem Wahlmodul vermittelt.