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Herbstkolloquium IGPP


Unter dem Titel “Denken wendet Lebensnot!” Die Sorge um sich und den Anderen, findet am 27. – 29. Oktober 2017 das Herbstkolloquium der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis in Schleiden statt. 

Dr. Cornelia Bruell und ich präsentieren unsere Gedanken zum Thema:

"DIE GEMEINSCHAFT DER PHILOSOPHISCHEN PRAKTIKER_INNEN: DIE SORGE UM EIN BERUFSBILD"

Dem Titel des Herbstkolloquiums folgend und in Anlehnung an die vergangene Frühjahrstagung, soll in diesem Workshop die “Gemeinschaft der Philosophischen Praktiker_innen” einer Selbstprüfung unterzogen werden.Das Berufsfeld der Philosophischen Praxis ist nach Innen komplex und divers, tritt aber nach Außen über Vereine und Lehrgänge als abgrenzbar auf. Die Diskrepanz zwischen diesen Diskursen und Lebenswirklichkeiten wirkt auf viele Praktiker_innen irritierend. Selbstsorge meint in diesem Kontext, sich kritisch als philosophische_r Praktiker_in zu reflektieren, als auch gemeinsam darüber zu sprechen, wie auftreten und gesellschaftspolitisch wirksam werden kann. Das Thema einer wertschätzenden, aber dennoch kontroversen Debatte zu öffnen, um sowohl sich selbst als auch das Gemeinsame in einem größeren gesamtgesellschaftlichen Rahmen verorten und positionieren zu können. Aus einer gemeinsamen Sprache kann gemeinsamer Sinn geschöpft werden.

Der Workshop wird sich einem solchen Versuch annähern. Sowohl die Frage eines Kerns als auch jene der Grenzen der Philosophischen Praxis werden ihren Platz finden. Wir öffnen uns damit in den Worten Heideggers einem “Denken das dem Sinn nachgeht, der in allem waltet, was ist.” In welcher Weise trage ich Sorge für mich als philosophische_r Praktiker_in? Gibt es ein Wir in der Philosophischen Praxis? Wenn ja, was macht das Wir aus?

Frühere Veranstaltung: 20. Oktober
Philosophieren an der Dorfschule
Spätere Veranstaltung: 10. November
Philosophieren an der Dorfschule